5 Tipps wie du deinen Körperhass überwindest (Video)
Von Tanja, Psychologin für Essstörungen & Körperbild

Hast du schon einmal ein Bild von jemand betrachtet und dir gewünscht, genau wie diese Person mit der „perfekten“ Körpergröße und -figur auszusehen?

Hallo!
Ich heiße Tanja.
Ich bin Psychologin für Essstörungen, Körperhass und Selbstablehnung.
Ich bin auch eine Magersuchtsüberlebende.
Meine Mission ist es, dir zu helfen, deinen Kampf mit dem Essen und deinem Körper zu beenden und dich zu inspirieren, deinen wahren Wert zu entdecken. Weiterlesen…
Oder wie oft schaust du in den Spiegel und wünscht dir, die “extra” 5 Kilos, die du zu viel mit dir herumträgst zu verlieren? Bist du davon überzeugt, dass du glücklicher, erfolgreicher und vielleicht auch mehr in unserer Gesellschaft akzeptiert wirst, wenn du dünner oder muskulöser bist?
Hier kannst du dir das Video zu dem Artikel ansehen oder einfach unten weiterlesen. Viel Spaß 🙂
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Die traurige Wahrheit ist jedoch, selbst wenn du 5 oder 10 Kilos abnimmst, wirst du wahrscheinlich immer noch deinen Körper hassen und dir wünschen, du könntest anders aussehen. Denn der Schlüssel zu einem glücklicheren Leben ist nicht eine erfolgreiche Diät und den „perfekten“ Körper zu erlangen. Der Weg zu einem glücklichen und erfüllten Leben ist herauszufinden, was du wirklich willst und brauchst.
Auch ich war mit meinem Körper aus tiefster Seele unzufrieden und habe ihn über alles gehasst. Ich hatte das Gefühl, mit meinem Körper nicht in die gesellschaftliche Norm zu passen. Mein Streben nach diesem illusorischen „perfekten Körper“ und mein Hass auf meinen eigenen Körper ging so weit, dass ich magersüchtig wurde.
Den Körper zu akzeptieren und zu lieben kann ein lebenslanger Kampf sein – aber das muss es nicht. Weiter unten findest du 5 Tipps, wie du deinen Körperhass überwindest und damit beginnst deine einzigartige Schönheit anzunehmen.
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Mit Tanja – Psychologin für Essstörungen & Körperbild
Kategorien
Essstörungen Heilen
Körper akzeptieren & lieben lernen
Intuitives Essen
Ich hasse meinen Körper - woher kommt das?
Gesellschaftliche Erwartungen
Gesellschaftliche Normen und Erwartungen haben einen enormen Einfluss darauf, wie wir unseren Körper wahrnehmen. Von Kindesbeinen an werden wir mit Bildern von Idealfiguren konfrontiert, die oft unerreichbar sind. Diese Ideale werden durch Werbung, Mode und sogar Filme verstärkt. Viele fühlen sich unter Druck gesetzt, diesen Standards gerecht zu werden, was zu einem tiefen Gefühl der Unzulänglichkeit führt. Denn wenn wir uns nicht so fühlen, wie wir glauben, dass wir sollten, kann dies zu einem inneren Kampf werden, der sich in einem „ich hasse meinen Körper“ äußert.
Diese gesellschaftlichen Erwartungen werden leider oft nicht nur durch die Medien, sondern auch durch das Umfeld, in dem wir leben, verstärkt. Ob Familie, Freunde oder Kollegen – die Meinungen anderer können unser Selbstbild stark beeinflussen
Einfluss von sozialen Medien
Heutzutage haben soziale Medien einen großen Einfluss auf unser Selbstbild. Plattformen wie Instagram und TikTok präsentieren oft ein verzerrtes Bild der Realität, indem sie bearbeitete Fotos von Menschen zeigen, die den gesellschaftlichen Schönheitsidealen entsprechen.
Das ständige Scrollen durch diese vermeintlich „perfekten“ Bilder kann zu einem „Ich hasse meinen Körper“ führen, da wir uns mit diesen oft unrealistischen Darstellungen vergleichen. Zahlreiche Studien zeigen, dass der Konsum solcher Inhalte oft mit einem niedrigeren Selbstwertgefühl und einem höheren „Ich hasse meinen Körper“-Gefühl korreliert.
Die Gefahr bei Instagram und Co. besteht darin, dass wir vergessen, dass viele dieser Bilder das Ergebnis von Filtern, Bearbeitungen und sogar chirurgischen Eingriffen sind. Die Realität sieht oft ganz anders aus, was bedeutet, dass wir uns selbst für etwas kritisieren, das nicht einmal echt ist.
Die Auswirkungen von “Ich hasse meinen Körper”
Emotionale Belastung
Der Hass auf den eigenen Körper kann zu erheblichen emotionalen Belastungen führen. Diese emotionalen Kämpfe sind oft isolierend, da wir uns in unserem Schmerz gefangen fühlen und denken, dass niemand unsere Gefühle verstehen kann. Diese Einsamkeit kann die Schwere des Körperhasses nur verstärken und zu einem Kreislauf führen, der schwer zu durchbrechen ist.
Zudem führt dieses „Ich hasse meinen Körper“ oft dazu, dass wir uns von sozialen Aktivitäten zurückziehen, aus Angst, beurteilt zu werden.
Vielleicht vermeidest du wegen deines Hasses auf deinen Körper das Schwimmbad, das Fitnessstudio oder sogar das Treffen mit Freunden. Dieses Vermeiden mag vielleicht kurzfristig funktionieren, aber wenn du ehrlich zu dir bist, isoliert es dich und du fühlst dich womöglich auch einsam.
Psychische Gesundheit
Körperhass hat tiefgreifende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Studien zeigen, dass Menschen, die unter einem negativen Körperbild leiden, ein höheres Risiko haben, Essstörungen zu entwickeln, wie zum Beispiel Magersucht, Bulimie, Binge Eating und Orthorexie.
Darüber hinaus kann das „Ich hasse meinen Körper“ Gefühl auch zu anderen psychischen Problemen führen, wie z.B. chronischem Stress, Angstzuständen und Depressionen.
Einfluss auf Beziehungen
Belastet dein „Ich hasse meinen Körper“ Gefühl deine Beziehungen? Falls ja, bist du damit nicht alleine. Vielen geht es so. Denn wir haben Angst, dass unsere Partner, unsere Freunde oder Familienmitglieder uns nach unseren äußeren Erscheinungen beurteilen. Damit das nicht passiert, ziehen sich viele von soziale Interaktionen zurück. Nicht selten entstehen Bindungsängste, denn wenn wir uns selbst nicht lieben können, wie können wir erwarten, dass andere es tun?
Ich hasse meinen Körper - was kann ich machen?
1. Verstehe die "Ich hasse meinen Körper"-Gefühle
Welche Gefühle liegen deinem Körperhass zugrunde? Was denkst du wirklich, wenn du in den Spiegel schaust und dir sagst: „Ich bin dick und hässlich“? Geht es bei der Aussage wirklich darum, dass du „dick und hässlich“ bist, oder ist es eher so, dass du denkst, dass etwas mit dir oder deinen Gefühlen nicht stimmt? Wahrscheinlich ist Letzteres die richtige Antwort.
Zu sagen „Ich hasse alles an meinem Körper, weil ich so dick bin“, impliziert, dass es nichts gibt, was du an deinem Körper schätzen könntest. Nicht nur das, du verrätst damit auch deinen Körper und ignorierst deine zugrunde liegenden Gefühle.
Lerne, deine Gefühle zu erforschen und zu verstehen und erkenne, dass eine zu starke Konzentration auf deinen Körper eine Ablenkung von dem ist, was dich „wirklich“ stört.
2. Konzentriere dich auf die Funktionen deines Körpers
Bei so viel Fokus auf unser Aussehen, vergessen wir, was unser Körper eigentlich alles kann. Um deinen Fokus mehr auf die Körperfunktionen zu lenken, versuche, den Satz „Mein Körper kann _____________“ mit so vielen Antworten wie möglich zu ergänzen. Überlege dir auch für jede Funktion, was sie für dich bedeutet.
Beispiel könntest du sagen: „Mein Körper kann mich auf Wandertouren tragen, was mir neue Erinnerungen und Eindrücke über die Welt verschafft.
Wenn du diese Übung täglich machst, wirst du alle deine Körperteile mehr zu schätzen lernen und deinen Körper aus einer neutraleren Perspektive sehen.
Falls du noch mehr darüber erfahren möchtest, wie du deinen Körper mit mehr Wertschätzung begegnen kannst, lese meinen Artikel In 4 Schritten zur Körperliebe: Teil 3 – Wertschätzung für den Körper.
3. Übe dich in Body Neutrality
Wenn du aufhören willst deinen Körper zu hassen, aber allein der Gedanke, deinen Körper und dich selbst lieben zu können, unerreichbar erscheint, kann Body Neutrality die Kluft zwischen Körperhass und Körperliebe überbrücken.
Bei Body Neutraltiy geht es darum, deinen Körper zu respektieren und zu ehren, indem du eine neutrale Haltung zu deinem Körper annimmst. Das Ziel von Body Neutrality ist es, den Fokus auf den Körper zu verringern und sich nicht zu viele positive und negative Gedanken über den Körper zu machen.
Wenn du einen negativen Gedanken über deinen Körper hast, erkenne an, dass der Gedanken da ist. Anschließend atme tief ein und sag etwas über deinen Körper, dass weniger hasserfüllt und mehr neutraler ist.
Mit kontinuierlichen Üben werden sich deine negativen Gedanken gegenüber deinem Körper zu neutraleren Gedanken ändern.
Wenn du dich noch intensiver mit Body Neutrality beschäftigen möchtest, lese meinen Artikel In 4 Schritten zur Körperliebe: Teil 2 – Body Neutrality.

4. Schalte die Medienbotschaften aus
Wie sehr beschäftigst du dich mit Nachrichten aus den sozialen Netzwerken und Bildern rund um die „perfekte“ Körpergröße und -form? Diese „perfekten“ Körperideale werden jeden Tag in Fernsehsendungen, Filmen, Zeitschriftencovern, sozialen Medien, Diätwerbung und sogar Videospielen gefördert – wir werden überhäuft von der Botschaft, dass dünnere Frauen und muskulösere Männer attraktiver, erfolgreicher und intelligenter sind – ungeachtet was dieser “ideale” Körper für unsere körperliche und geistige Gesundheit bedeutet.
Aus Neugierde und Faszination kann es sein, dass du dich zu solchen Botschaften hingezogen fühlst. Aber wenn du ehrlich zu dir bist, fühlst du dich dann hinterher wirklich gut und glücklich mit deinem Körper?
Sich mit diesen Medienidealen zu vergleichen ist schädlicher, als du vermutlich denkst. Denn das Vergleichen kann Schuld und Scham hervorrufen und das Gefühl verstärken, dass du und dein Körper nicht gut genug sind. Willst du dieses Gefühl wirklich immer wieder erleben? Wahrscheinlich nicht. Dann höre damit am besten gleich jetzt auf!
Sobald du anfängst, den „idealen“ Körper in deinen Gedanken loszulassen, werden die Enttäuschung und der Hass, den du fühlst, wenn du in den Spiegel schaust oder ein Bild von dir ansiehst, immer weniger.
5. Fordere deine Körperhassangewohnheiten heraus
Stell dir vor, wie viel mehr Zeit du mit angenehmen Aktivitäten verbringen könntest, wenn du aufhören würdest, deinen Körper zu hassen; du könntest daran arbeiteten, deine Träume zu erfüllen und deine Beziehungen und Karriere so erfüllend wie möglich zu gestalten. Um deine Körperhassangewohnheiten herauszufordern, beginne damit, dir die folgenden Fragen zu stellen:
- Was würde passieren, wenn ich aufhören würde, meinen Körper zu hassen?
- Wie würde ich mich fühlen?
- Was würde ich in meinem Leben anders machen?
- Welche Aktivitäten würde ich unternehmen?
- Was würde ich essen?
- Welche Kleidung würde ich tragen?
- Wo würde der Schwerpunkt meiner Gedanken liegen?
Nutze die Antworten als Motivation dich von deinem Körperhass los zusagen und ein neues Kapitel mit deinem Körper zu beginnen.
Die Menschen werden sich nicht wegen deiner Körperform und -größe an dich erinnern. Menschen werden sich an dich wegen der Dinge, die du getan hast und wegen deiner Persönlichkeit, an dich erinnern.
Du musst nicht alleine den Weg aus deiner Essstörung oder deinem Körperhass bestreiten.
Schreib mir und wir können gemeinsam herausfinden, wie ich dir helfen kann.
Die Heilung deiner Essstörung und die Überwindung deines Körperhasses ist möglich – Ich habe es geschafft, andere haben es geschafft und so kannst du es auch schaffen!
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