Ich finde mich hässlich – So findest du dich schön!

Ich finde mich hässlich - So findest du dich schön!

Von Tanja, M.Sc & B.Sc. Psychologin (King's College London), MBPsS, Spezialistin für Essstörungen & Körperbild & Magersucht-Überlebende| 10+ Jahre Erfahrung

Ich finde mich hässlich
Teile
Tweet
Pin

„Ich finde mich hässlich. Ich weiß nicht, wie ich weitermachen soll? Keiner wird mich jemals schön finden. Wer kann schon diese Dellen an meinem Bauch und diese fetten Beine schön finden? Ich bin einfach nur hässlich.“ 

Kommen dir diese Gedanken bekannt vor?

Das ist ein Auszug aus meinem Tagebuch von vor Jahren. Während dieser Zeit litt ich sehr stark unter meinem Körperbild, kämpfte tagtäglich mit Körperhass und diesen quälenden „Ich finde mich hässlich“-Gedanken.

alt="about tanja"

Hallo!

Ich heiße Tanja.
Ich bin Psychologin für Essstörungen, Körperhass und Selbstablehnung.
Ich bin auch eine Magersuchtsüberlebende.

Meine Mission ist es, dir zu helfen, deinen Kampf mit dem Essen und deinem Körper zu beenden und dich zu inspirieren, deinen wahren Wert zu entdecken.  Weiterlesen… 

Inhaltsverzeichnis

Und weißt du was?

Ich schämte mich so sehr für diese Gedanken. Ich dachte, ich sei die Einzige, die so über sich selbst denkt. Ich dachte, mit mir sei etwas grundlegend falsch.

Heute, als Psychologin und nach meiner eigenen Recovery von Magersucht, weiß ich: Du bist nicht allein.

In meiner Arbeit als Psychologin für Körperbild und Essstörungen begegne ich täglich Menschen, die von diesen „Ich finde mich hässlich“-Empfindungen geplagt werden. Und ich möchte dir heute zeigen: Es gibt einen Weg hinaus.

Aber – und das ist wichtig – dieser Weg ist nicht einfach. Und du musst ihn nicht alleine gehen.

Schließe dich jetzt der Body Acceptance & Food Freedom Gemeinschaft an

Erhalte jede Woche
Inspirationen,
die dir dabei helfen Frieden
mit dem Essen und
deinem Körper zu schließen.

Keine Sorge, wir mögen auch kein Spam. Du kannst den Newsletter jederzeit abbestellen.

Möchtest du deinen Körper endlich akzeptieren und Frieden mit ihm schließen?

Hole dir den kostenlosen Körperakzeptanz Guide!

Mit Tanja – Psychologin für Essstörungen & Körperbild

Categories

Anorexia

Binge Eating Disorder

Bulimia

Intuitive Eating

Mindfulness

Orthorexia

Strategies for Recovery

Ich finde mich hässlich – woher kommt dieses Gefühl?

Verborgene Unsicherheiten: Persönliche Erfahrungen aus der Vergangenheit

Unsere Körperwahrnehmung ist selten zufällig. Sie ist oft tief in unserer Vergangenheit verwurzelt – beeinflusst durch unsere Erziehung, Beziehungen und prägende Erfahrungen.

Vielleicht wurdest du:

  • In der Jugend wegen deines Aussehens gehänselt
  • Von Familienmitgliedern kritisiert („Du solltest abnehmen“, „Iss nicht so viel“)
  • Mit Geschwistern verglichen („Warum kannst du nicht so hübsch sein wie…?“)
  • In Beziehungen abgelehnt wegen deines Körpers
  • Von „Freunden“ gemobbt oder ausgegrenzt

Meine eigene Geschichte:

Ich wurde in der Pubertät von meinen sogenannten „besten Freundinnen“ wegen meiner Brustgröße gemobbt. Damals verstand ich nicht, dass ihre körperverachtenden Kommentare auf Neid beruhten – sie hatten zu dieser Zeit noch keine Brüste.

Aber diese beiläufig hingeworfenen Kommentare hinterließen tiefe Verletzungen in mir. Sie prägten ein Gefühl ein, dass etwas fundamental falsch mit meinem Körper sei. Diese Erfahrung war eines der Puzzleteile, die zu meiner Magersucht führten.

Jahrelang dachte ich, wenn ich nur dünn genug wäre, würde ich mich nicht mehr hässlich fühlen.

Aber weißt du was? Selbst auf meinem niedrigsten Gewicht – krank, ausgemergelt – fand ich mich immer noch hässlich.

Das war der Moment, in dem ich verstand: Das Problem war nicht mein Körper. Das Problem waren die tief verankerten Überzeugungen über meinen Wert.

Und diese Überzeugungen alleine zu überwinden? Fast unmöglich.

Um den Ursprung deiner „Ich finde mich hässlich“-Empfindung ans Licht zu bringen und wirklich zu verarbeiten, braucht es mehr als positive Gedanken. Es braucht tiefe Arbeit – oft mit Unterstützung durch Journaling, Gespräche mit vertrauenswürdigen Menschen oder professionelle Begleitung.

Mehr Tipps für deine Recovery? Abonniere meinen Newsletter! 💙

Keine Sorge, ich mag auch kein Spam. Du kannst den Newsletter jederzeit abbestellen.

Gesellschaftliche Einflüsse: Warum wir uns nie gut genug fühlen

Aber es ist nicht nur unsere persönliche Geschichte. Die Gesellschaft spielt eine massive Rolle dabei, wie wir unseren Körper wahrnehmen.

Die Medien bombardieren uns täglich mit Botschaften:

  • Schlankheit = Erfolg, Glück, Liebe
  • Makelloser Körper = wertvoll
  • Natürliche Körper = „müssen verbessert werden“

Von Kindheit an werden wir mit Idealen konfrontiert, die oft unerreichbar sind – und das ist kein Zufall. Die Schönheitsindustrie verdient Milliarden damit, dass wir uns nie gut genug fühlen.

Das Perfide: Wir vergessen oft, dass die Bilder, die wir sehen, bearbeitet sind. Photoshop, Filter, professionelle Beleuchtung, Make-up-Artists. Was wir in den Medien sehen, ist nicht die Realität.

Aber unser Gehirn weiß das nicht.

Unser Gehirn sieht diese Bilder hunderte Male täglich und denkt: „Das ist normal. Und ich entspreche dem nicht. Also bin ich hässlich.“

Der Vergleichsfalle: Warum Social Media es noch schlimmer macht

Und dann kommt Social Media dazu.

Instagram, TikTok, Facebook – voller Bilder von Menschen, die scheinbar perfekt sind. Perfekte Körper, perfekte Leben, perfekte Beziehungen.

Was wir nicht sehen:

  • Die 50 Fotos, die gelöscht wurden, bevor DAS eine perfekte gepostet wurde
  • Die stundenlange Bearbeitung
  • Die sorgfältig inszenierten Winkel und Posen
  • Die Filter, die Realität verzerren
  • Die Momente danach, wenn sie sich auch hässlich fühlen

Der ständige Vergleich mit anderen verstärkt unsere Unsicherheiten massiv. Wir vergleichen unser echtes, ungefiltertes Leben mit dem Highlight-Reel anderer – und verlieren dabei immer.

Und hier ist das Problem: Du kannst nicht einfach aufhören, dich zu vergleichen, indem dir jemand sagt „Hör auf, dich zu vergleichen!“ Das ist wie jemandem zu sagen „Hör auf, ängstlich zu sein!“ – es funktioniert nicht.

Die Vergleichsfalle zu durchbrechen erfordert tiefere Arbeit. Du musst verstehen, WARUM du dich vergleichst, welche Bedürfnisse dahinterstehen, und neue neuronale Pfade aufbauen.

Genau hier wird professionelle Begleitung so wertvoll. Jemand, der dir hilft, diese Muster zu erkennen und zu transformieren – nicht nur oberflächlich, sondern auf einer tiefen, nachhaltigen Ebene.

Erkennst du dich in diesen Mustern wieder? Fühlst du dich gefangen in endlosem Vergleichen und Körperhass?

Du musst das nicht alleine durchstehen. Als Psychologin für Körperbild und Essstörungen und ehemalige Magersuchtsüberlebende weiß ich genau, wie du dich fühlst – und ich weiß auch, wie der Weg hinaus aussieht.

Vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch (20 Min) und lass uns darüber sprechen, wie ich dich auf diesem Weg unterstützen kann. 💙

„Ich finde mich hässlich" – Warum „positiv denken" nicht reicht

Vielleicht hast du schon versucht, aus diesem Gefühl herauszukommen. Vielleicht hast du:

  • ❌ Dir im Spiegel gesagt „Ich bin schön“ (und dich dabei wie eine Lügnerin gefühlt)
  • ❌ Positive Affirmationen probiert (die sich völlig falsch anfühlten)
  • ❌ Bücher gelesen über Selbstliebe (und dich danach schlechter gefühlt)
  • ❌ Social Media Accounts entfolgt (aber das Gefühl blieb)
  • ❌ „Body Positivity“-Posts gelesen (und dich noch unzulänglicher gefühlt)

Und nichts hat wirklich funktioniert, oder?

Das liegt nicht daran, dass mit dir etwas falsch ist.

Das liegt daran, dass „Ich finde mich hässlich“ nicht nur ein oberflächliches Problem ist.

Es ist:

  • Eine tief verankerte Überzeugung über deinen Wert
  • Ein Bewältigungsmechanismus für andere Probleme
  • Ein Symptom von tieferen psychologischen Mustern
  • Oft verbunden mit Traumata, Ablehnung oder Vernachlässigung

Deshalb funktioniert „einfach positiv denken“ nicht.

Es ist, als würdest du versuchen, ein gebrochenes Bein mit einem Pflaster zu heilen. Das Problem liegt tiefer.

Wie du lernen kannst, dich schön zu finden

Jetzt kommt der Teil, auf den du wahrscheinlich gewartet hast: Wie komme ich da raus?

Ich möchte ehrlich zu dir sein: Es gibt keinen schnellen Fix. Keine 5-Tage-Challenge, keine magische Übung, kein Buch, das alles über Nacht verändert.

Aber es gibt einen Weg. Und dieser Weg beginnt mit drei fundamentalen Schritten:

Schritt 1: Akzeptanz des eigenen Selbst (aber nicht so, wie du denkst)

Wenn Menschen „Akzeptanz“ hören, denken sie oft: „Ich soll also akzeptieren, dass ich hässlich bin?“

Nein. Genau das Gegenteil.

Akzeptanz bedeutet:

  • Anerkennen, wo du gerade bist (ohne Bewertung)
  • Verstehen, dass deine Gefühle valid sind
  • Aufhören, gegen die Realität anzukämpfen
  • Dich selbst mit Mitgefühl behandeln

Praktisch bedeutet das:

Nimm dir Zeit und überlege:

  • Was sind meine individuellen Eigenschaften, die mich einzigartig machen?
  • Was habe ich schon alles in meinem Leben erreicht?
  • Wo habe ich in letzter Zeit Fortschritte gemacht?
  • Wo darf ich noch wachsen?
  • Was bereitet mir Freude?
  • Was wissen andere an mir zu schätzen?

Diese Fragen können dir dabei helfen, dich daran zu erinnern, dass du mehr bist als dein Aussehen.

Schritt 2: Feiere deine Einzigartigkeit (ohne dich zu vergleichen

Jeder von uns hat einzigartige Merkmale. Aber anstatt diese als Stärke zu sehen, betrachten wir sie oft als Mangel.

Dein „Mangel“ könnte sein:

  • Deine Sommersprossen
  • Deine Kurven
  • Deine große Nase
  • Deine kleinen Augen
  • Deine Narben
  • Deine Dehnungsstreifen

Aber weißt du was? Diese „Mängel“ sind genau das, was dich ausmacht.

Das Problem: Unser Gehirn ist darauf programmiert, auf Unterschiede und potenzielle „Gefahren“ zu achten. In der Evolution war das überlebenswichtig. Heute bedeutet es, dass wir automatisch fokussieren auf das, was „anders“ oder „falsch“ ist.

Die Lösung? Dein Gehirn neu programmieren. Neue neuronale Pfade schaffen, die auf das Positive, Einzigartige, Schöne fokussieren.
Und das geht nicht über Nacht. Es braucht Konsequenz, Geduld und – oft – professionelle Anleitung.

Du könntest zum Beispiel:

  • Kleidung tragen, die deine Persönlichkeit widerspiegelt
  • Deine Individualität durch Kreativität ausdrücken (malen, schreiben, musizieren)
  • Deine positiven Auswirkungen auf andere wahrnehmen

Schritt 3: Positive Affirmationen (aber richtig angewendet)

Positive Affirmationen KÖNNEN helfen – aber nur, wenn du sie richtig anwendest.

Falsch: Vor den Spiegel stellen und „Ich bin schön“ sagen, während du dich innerlich hässlich fühlst.

Richtig: Affirmationen nutzen, die authentisch und glaubwürdig für dich sind. Formuliere sie konkret und positiv.

Beispiele:

  • „Ich bin wertvoll und verdiene es, geliebt zu werden“
  • „Ich bin schön in meiner Einzigartigkeit“
  • „Mein Wert ist nicht von meinem Aussehen abhängig“

Wichtig: Um die Wirkung deiner Affirmationen zu maximieren, ist es entscheidend, sie regelmäßig – am besten täglich – zu wiederholen. Morgens im Spiegel oder während einer ruhigen Reflexionszeit.

Wann professionelle Hilfe hilfreich sein kann

Vielleicht fragst du dich jetzt: „Kann ich das alleine schaffen?“

Die ehrliche Antwort: Vielleicht. Manche Menschen schaffen es alleine, andere brauchen Unterstützung – beides ist okay.

Zeichen, dass Unterstützung hilfreich sein könnte:

  • ✓ Du hast schon viel alleine versucht, aber nichts hat langfristig funktioniert
  • ✓ Das „Ich finde mich hässlich“-Gefühl beeinträchtigt dein tägliches Leben stark
  • ✓ Du ziehst dich sozial zurück wegen deines Aussehens
  • ✓ Du hast restriktive Essmuster oder Essattacken entwickelt
  • ✓ Du vergleichst dich zwanghaft mit anderen
  • ✓ Du vermeidest Spiegel oder Fotos komplett
  • ✓ Du hattest oder hast suizidale Gedanken
  • ✓ Das Gefühl ist seit Jahren da und wird nicht besser
  • ✓ Du hast das Gefühl, in einer Spirale gefangen zu sein

Was professionelle Begleitung bieten kann:

  • Du hast jemanden, der den Weg kennt und dich führt
  • Du bekommst individualisierte Strategien für DEINE spezifische Situation
  • Du hast Unterstützung in schwierigen Momenten
  • Du siehst schneller Fortschritte, weil der Ansatz zielgerichtet ist
  • Du lernst, die Stimme deiner inneren Kritikerin von deiner echten Stimme zu unterscheiden

Eine meiner Klientinnen sagte mir einmal:

„Ich habe jahrelang versucht, diese ‚Ich finde mich hässlich‘-Gedanken alleine zu überwinden. Aber erst mit Begleitung konnte ich den wahren Kern meines Körperhasses verstehen und transformieren.“

Meine persönliche Message an dich

Wenn du bis hierhin gelesen hast, weiß ich: Du leidest. Und du suchst verzweifelt nach einem Ausweg.

Ich kenne dieses Gefühl. Ich war dort, wo du jetzt bist.

Ich erinnere mich an die Tage, an denen ich nicht aus dem Haus gehen konnte, weil ich mich so hässlich fand. Ich erinnere mich an die Stunden vor dem Spiegel, in denen ich jeden „Fehler“ analysierte. Ich erinnere mich an die Tränen, die Verzweiflung, das Gefühl, in einem Körper gefangen zu sein, den ich hasste.

Aber ich erinnere mich auch an den Moment, in dem ich beschloss: So kann es nicht weitergehen.

Der Weg war nicht einfach. Er war schmerzhaft, herausfordernd, manchmal überwältigend. Aber er war es SO wert.

Heute, kann ich in den Spiegel schauen ohne zusammenzubrechen. Ich kann mich auf Fotos sehen ohne in Panik zu geraten. Ich kann meinen Körper akzeptieren.

Und wenn ich das schaffen konnte, kannst du das auch.

Aber – und das ist entscheidend – ich habe es nicht alleine geschafft. Ich hatte  Menschen, die mich unterstützten. Menschen, die nicht aufgaben, auch wenn ich aufgeben wollte.

Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Tatsächlich: Bitte geh ihn nicht alleine.

Bist du bereit, den ersten Schritt zu machen?

Als Psychologin für Körperbild und Essstörungen & Magersucht-Überlebende mit über 10 Jahren Erfahrung begleite ich dich einfühlsam auf deinem Weg von „Ich finde mich hässlich“ zu „Ich akzeptiere mich“.

Die Heilung ist möglich – ich habe es geschafft, andere haben es geschafft, und du kannst es auch schaffen!

Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch (20 Min) und lass uns über deinen individuellen Weg sprechen. 💙

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu „Ich finde mich hässlich"

1. Warum finde ich mich so hässlich?

Das „Ich finde mich hässlich“-Gefühl entsteht meist aus einer Kombination von Faktoren:

  • negative Erfahrungen in der Vergangenheit (Mobbing, Ablehnung, kritische Kommentare)
  • gesellschaftliche Schönheitsideale
  • ständiger Vergleich mit anderen
  • oft tiefer liegende psychologische Themen wie niedriges Selbstwertgefühl oder Traumata.

Es ist nicht deine Schuld – und es bedeutet nicht, dass du objektiv hässlich bist.

2. Ist es normal, sich hässlich zu fühlen?

Ja, es ist vollkommen normal, sich gelegentlich so zu fühlen – besonders in unserer von Bildern überfluteten Gesellschaft.

Studien zeigen, dass über 80% der Frauen unzufrieden mit ihrem Aussehen sind.

Aber: Wenn dieses Gefühl chronisch ist, dein Leben stark beeinträchtigt oder zu selbstzerstörerischem Verhalten führt, ist es Zeit, professionelle Hilfe zu suchen.

3. Wie kann ich anfangen, mich selbst mehr zu schätzen?

Der erste Schritt ist, dir bewusst Zeit für Selbstreflexion zu nehmen.

Überlege, was du an dir selbst – abseits deines Aussehens – magst.

Was sind deine Stärken, Talente, positiven Eigenschaften?

Journaling kann dabei sehr hilfreich sein.

Aber: Wenn du alleine nicht weiterkommst, ist professionelle Begleitung extrem wertvoll, um tiefere Blockaden zu lösen.

4. Was kann ich tun, wenn ich negative Kommentare über mein Aussehen erhalte?

Erinnere dich daran, dass negative Kommentare oft mehr über die Person aussagen, die sie macht, als über dich.

Menschen, die andere kritisieren, haben meist eigene Unsicherheiten.

Versuche, dich emotional von solchen Meinungen zu distanzieren.

Setze klare Grenzen: „Bitte kommentiere nicht mein Aussehen.“

Wenn solche Kommentare dich tief treffen, kann Arbeit mit einem Coach dir helfen, resilient zu werden.

5. Wie kann ich meine Schönheitsideale ändern?

Beginne damit, deine Medienkonsumgewohnheiten zu überdenken.

Folge Menschen auf Social Media, die Vielfalt und Authentizität fördern. Entfolge Accounts, die dich schlecht fühlen lassen. Konsumiere bewusst Body-Positive-Content.

Aber: Deine Schönheitsideale sind tief verankert und lassen sich nicht nur durch äußere Änderungen transformieren – oft braucht es tiefere psychologische Arbeit.

6. Was tun, wenn man sich hässlich fühlt?

Kurzfristig: Praktiziere Selbstmitgefühl statt Selbstkritik. Sprich mit dir selbst, wie du mit einer guten Freundin sprechen würdest. Lenke dich ab mit Aktivitäten, die dir Freude machen (nicht in den Spiegel starren!).

Langfristig: Arbeite an den Wurzeln dieses Gefühls – idealerweise mit professioneller Unterstützung, damit die Veränderung nachhaltig ist.

7. Wie höre ich auf, mich hässlich zu finden?

Es gibt keinen schnellen Fix, aber der Prozess beginnt mit:

  1. Verstehen der Wurzeln deines Körperhasses
  2. Aufbau von Selbstmitgefühl
  3. Transformation negativer Gedankenmuster
  4. Entwicklung eines neutraleren bis positiven Körperbildes.

Dieser Prozess dauert Monate bis Jahre und ist mit professioneller Begleitung deutlich effektiver und schneller.

8. Kann man lernen, sich schön zu finden?

Ja! Deine Wahrnehmung deines Aussehens ist nicht in Stein gemeißelt – sie ist formbar.

Durch Neuroplastizität kann dein Gehirn neue Denkmuster entwickeln.

Aber: Es erfordert konsequente Arbeit, Geduld und oft professionelle Anleitung. Es ist wie eine neue Sprache lernen – möglich, aber einfacher mit einem guten Lehrer.

9. Woher kommt das Gefühl, hässlich zu sein?

Dieses Gefühl hat meist multiple Wurzeln:

  • prägende negative Erfahrungen (Mobbing, Ablehnung)
  • Internalisierung gesellschaftlicher Schönheitsstandards
  • Vergleich mit bearbeiteten Medienbildern
  • familiäre Muster (kritische Eltern)
  • manchmal tiefer liegende Traumata.

Die genauen Ursachen sind individuell – deshalb ist personalisierte Arbeit so wichtig.

10. Hilft Therapie bei „Ich finde mich hässlich"?

Ja! Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist besonders effektiv bei Körperbildproblemen.

Ein Therapeut oder Coach kann dir helfen:

  • die Wurzeln zu identifizieren
  • verzerrte Gedankenmuster zu erkennen
  • Selbstmitgefühl aufzubauen, und nachhaltige Veränderungen zu implementieren.

Studien zeigen: Professionelle Begleitung beschleunigt den Heilungsprozess massiv.

11. Wie lange dauert es, bis ich mich nicht mehr hässlich finde?

Das ist individuell sehr unterschiedlich.

Faktoren:

  • Wie lange besteht das Problem schon?
  • Wie intensiv ist es?
  • Arbeitest du mit professioneller Unterstützung?

Im Durchschnitt: Mit konsequenter Arbeit und professioneller Begleitung sehen Menschen erste Verbesserungen nach 2-3 Monaten, signifikante Veränderungen nach 6-12 Monaten.

Ohne Unterstützung kann es Jahre dauern – oder gar nicht passieren.

12. Was ist der Unterschied zwischen „unzufrieden mit meinem Aussehen" und „Ich finde mich hässlich"?

Unzufriedenheit ist normal und fluktuiert – du hast auch gute Tage.

„Ich finde mich hässlich“ ist intensiver, konstanter, beeinträchtigt dein Leben stark.

Es beinhaltet oft: Vermeidung von Spiegeln/Fotos, sozialer Rückzug, zwanghaftes Vergleichen, restriktives Essverhalten.

Wenn dein Leidensdruck hoch ist und dein Leben beeinträchtigt wird, ist es Zeit für professionelle Hilfe.

Hast du dich in diesen FAQs wiedergefunden? Fühlst du, dass du tiefer gehen musst, um wirklich zu heilen?

Lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch darüber sprechen, wo du stehst und wie ich dich unterstützen kann.

Jetzt Termin vereinbaren → 💙

Dein nächster Schritt

Wenn du bis hierher gelesen hast, weiß ich: Du bist bereit für Veränderung.

Aber vielleicht fühlst du dich auch überwältigt. Vielleicht denkst du: „Das klingt alles gut, aber wo fange ich an?“

Hier ist meine Empfehlung:

Heute: Nimm dir 10 Minuten. Schreibe auf, wie lange du dich schon hässlich findest. Wie sehr es dein Leben beeinträchtigt. Was du verlierst, indem du in diesem Gefühl gefangen bleibst.

Diese Woche: Überlege, ob du bereit bist, Hilfe anzunehmen. Bist du bereit zuzugeben, dass du das nicht alleine schaffen musst?

Dieser Monat: Mache den ersten Schritt. Buche ein Gespräch. Beginne die Reise.

Du verdienst es, dich in deinem Körper wohl zu fühlen. Du verdienst es, dich schön zu finden – oder zumindest, dich nicht mehr hässlich zu finden.

Und du musst diesen Weg nicht alleine gehen.

In meinem Online-Coaching für Körperbild begleite ich dich individuell auf deinem Weg von „Ich finde mich hässlich“ zu Körperakzeptanz und Selbstliebe.

Was wir zusammen erarbeiten:

  • Die wahren Wurzeln deines Körperhasses
  • Deine individuelle Transformationsstrategie
  • Praktische Tools für schwierige Momente
  • Nachhaltigen Aufbau von Selbstwert und Körperakzeptanz

Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch (20 Min) – unverbindlich, vertraulich, einfühlsam. 💙

Schließe dich jetzt der Body Acceptance & Food Freedom Gemeinschaft an

Erhalte jede Woche Inspirationen, die dir dabei helfen Frieden mit dem Essen und deinem Körper zu schließen.

Keine Sorge, wir mögen auch kein Spam. Du kannst den Newsletter jederzeit abbestellen.

guest

0 Kommentare
Neueste
Älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Das könnte dich auch interessieren...

Stop weighing yourself

Verbanne die Waage aus
deinem Leben

Eating disorder recovery stages

Heile deine Essstörung in
10 Schritten

Körperliches Wohlbefinden

3 Tipps, wie du dich diesen Sommer in deinem Körper wohlfühlst

alt="about tanja"

Hallo!

Ich heiße Tanja.
Ich bin Psychologin für Essstörungen, Körperhass und Selbstablehnung.
Ich bin auch
eine Magersuchtsüberlebende.

Meine Mission ist es, dir zu helfen, deinen Kampf mit dem Essen und deinem Körper zu beenden und dich zu inspirieren, deinen wahren Wert zu entdecken.  Weiterlesen… 

Folge Mir

5 2 Bewertungen
Beitragsbewertung

NEU:
ES-Stimme vs. Gesundes Ich –
Das Workbook

Interaktives Workbook mit praktischen Übungen
für deine Essstörungs-Recovery.

Sofort-Download als PDF.
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x